Sonntag, 13. Mai 2007

Tag 2 – 12.05.2007 – Monaco(Monte-Carlo)/Nizza


- Nachts kaum geschlafen – ca 1-2 Stunden im Zug nach Ventimiglia - und dort auf dem Bahnhof weitere 1-2h
- Ankunft um viertel sechs
- Beeindruckender Bahnhof - rege Bautätigkeit und interessante, schön Häuser
- Erste Polizeikontrolle, als ich auf der Bank vorm Finanzministerium eingeschlafen war - zweite Polizeikontrolle als ich mit meiner Kamera am Straßenrand stand – Polizisten sehr nett und schick in ihrer Uniform
- Baulich sehr schlichte, aber durch die farbenprächtigen Fenster und ihre Lichtspiele doch wunderschöne Kirche – auch sonst sehr schöne Häuser rund um den Palast – schön ruhig in den Morgenstunden… erst gegen zehn Uhr beginnt der Touristenrummel
- Im Hafen liegen zwei Kreuzfahrtschiffe und einige sehr große Yachten
- Mit dem Postbus zum Casino gefahren – sehenswert aber nicht umwerfend
- Mittags eine Käsestange, Chicoree und eine sehr schmackhafte Birne gegessen
- 12Uhr mit dem Zug weiter nach Nizza – insgesamt Monte-Carlo sehr sehens- und lebenswert – als Tourist braucht man nicht mehr als einen Tag, aber vom Klima und Flair kann man verstehen, warum es man es dort auch länger aushalten kann
- In Nizza gleich am Bhf. Stadtplan bekommen - Jugendherberge nur 10min entfernt - Zimmer konnten erst ab 15Uhr betreten werden
- bin erst noch etwas in Nizza rumgelaufen – allerdings ohne Gepäck – Milchshake-Automat bei McDonalds war leider defekt – habe mir so eine Literpackung Schokoeis im Supermarkt gekauft, anschließend ewig nach einer Bank gesucht und dann die reichliche Hälfte des Eises gegessen – den Rest entsorgt
- In der Jugendherberge habe ich dann als erstes geduscht und meine Socken und Hemd gewaschen - Yuhuei von der NYPD kennengelernt – sehr sympathischer, intelligenter Taiwanese, der schon öfters in Europa Urlaub gemacht hat - nachdem mein Hemd wieder trocken war, sind wir zusammen an den Strand und durch die Altstadt gegangen – Nizza ist sehr sehenswert… haben nur kleinen Teil der Stadt gesehen… scheint aber sehr viele Facetten zu haben: das Meer, die Hügel rings um die Stadt – die wunderschöne Altstadt mit Hafen… und sicher noch mehr sehenswertes
- Nachdem es endlich wieder geöffnet hatte, haben wir in einem schönen kleinen franz. Restaurant gegessen – ich hatte ein Menu für 15€ - mit Salat, Raviolli-Auflauf und Eis – lecker allerdings mit ziemlich viel Knoblauch und die Bedienung war arg langsam
- Waren kurz nach 22 Uhr wieder in der Jugendherberge – bin dann kurz danach schlafen gegangen… Yuhuei ist später noch mal fort

Tag 1 – 11.05.2007 – Mailand


- kurz nach 23Uhr war ich am Vortag auf dem Hauptbahnhof in München
- Zug fuhr erst mit viertelstündiger Verspätung los - Zugabteile erinnerte mich an Abschlussfahrt zu Schulzeiten – waren damals in solch einem Zug nach München gefahren – alle Sitze ließen sich zu einer großen Liegefläche zusammenschieben… sehr praktisch, da ich alleine im Abteil war… konnte trotzdem nicht wirklich schlafen… entweder war mein Adrenalinspiegel durch die Reisevorbereitungen immer noch so hoch oder es lag nun an der Reisevorfreude – verbrachte die Nacht im Halbschlaf
- Zug kam morgens dreiviertel sechs in Verona an… wie ich leider etwas spät feststellte: Mit gut 40 Minuten Verspätung - mein Anschlusszug nach Mailand war weg - Prost… das ging gut los - nächste Verbindung nach Mailand verpasste ich auch… bekam abermals zu spät mit, dass ich mit einem mal Umsteigen über Brescia hätte weiterfahren können - musste eine gute Stunde warten
- Im Zug nach Mailand war an Schlafen nicht mehr zu denken - nahm mir mein Notebook und wollte versuchen die Wikipedia-DVD zum Laufen zu bringen – hatte am Vortag doch tatsächlich schnapp-ab noch geschafft die wichtigsten Bestandteile der DVD, die Texte und die indizierte Suche, fehlerfrei aus dem Netz herunterzuladen - Installieren war ein Kinderspiel - so kam ich, wie erträumt, in den Genuß, mir im Zug den Wikipedia-Eintrag über Mailand durch zu lesen… kam nun nicht ganz unvorbereitet an und wusste zumindest in etwa was die Stadt auszeichnet und wie sie sich entwickelt hat
- Wollte Mailand anhand des ADAC-Stadtplanes erkunden - die Bürde diese Stadtpläne alle mitzunehmen hatte ich mir nun doch auferlegt… immerhin werden es mit der Zeit immer weniger und ggf. kann ich sie auch einfach zurücklassen - an den Stadtplänen allein wird es jedenfalls nicht gelegen haben: mein Rucksack war ca. 15kg schwer und nötigte mir im Tagesverlauf doch einige Zwangspausen ab
- war bis abends gegen 20Uhr unterwegs – zusammengefasst, kann ich über Mailand sagen: wenige Grünanlagen, schöne Innenhöfe, verfallene Kanäle, beeindruckender Dom – die Stadt hat kulturell einiges zu bieten, ist aber rein optische nicht die große Schönheit - das Leonardo-Da-Vinci-Museum hält nicht, was der Name zu versprechen scheint – es ist das italienische technische Museum… sehr mager im Vergleich zum Deutschen Museum in München
- weitere interessante Beobachtungen: Gottesdienst mit vermutlich geistlichen Kettenrauchern – Lehrerin, die Kinder beim Museumsbesuch wie Schweine auf dem Weg zum Schlächter behandelte – außerdem schmeckt italienisches Eis wirklich genial… die McDonalds-Milchshakes genauso lecker wie in Deutschland und Pizette sind ebenfalls lecker
- abends kurz nach 21 Uhr gings mit dem Zug weiter Richtung Monaco